KILIANSHOF

Kilianshof verdankt seinen Namen der Waldabteilung, auf deren Grund und Boden es entstand. Diese hieß ursprünglich "Kilbigs- (Kilmanns)kopf. Noch heute lautet der Dialektname für den Ort: "Der Kellm". Erst in einer Rechnung von 1709 erscheint die heutige Bezeichnung Kilianshof. Über die Entstehungsgeschichte wissen wir so gut wie nichts, weil im Staatsarchiv von Würzburg der Vererbungsbrief nicht auffindbar ist. Kmiotek behauptet, der Weiler sei 1690 gegründet worden und habe 1731 aus acht Haushaltungen bestanden. Dr. Pfrenzinger kommt in seiner Schrift: "Die jüngsten Rodungsdörfer im würzburgischen Salzforst" 1937 auf das Gründungsjahr 1695. Die Schrift: "Unsere Großgemeinde Sandberg 1975" nimmt an, dass Kilianshof vor den Walddörfern, also vor 1680, entstanden ist. Nach Dr.Pfrenzinger kamen die ersten Siedler aus dem Bischofsheimer Gebiet, eine Feststellung, die berechtigt erscheint, da der Kilianshöfer Dialekt nicht dem der Walddörfer, sondern dem des Bischofsheimer Raumes ähnelt.

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