Die Gründung Sandbergs wurde im Jahre 1691 vermutlich von Schmalwasser aus vorgenommen. Auf diesen Ursprung weist der Zusammenhang beider Gemeinden in der Steuerveranlagung hin. 1742 wird ein Teil der Kontributionslast von Schmalwasser aus auf die Ortschaft Sandberg gelegt. Es wurden auf bischöfliche Anordnung für 15 Hofstätten - die sich allerdings bis 1726 auf 30 vermehrten - in gewohnter Weise 45 Morgen Ge hölz ausgegeben. Weiterhin erhielten die Ansiedler im "Stockschlag" 332 1/2 Morgen und in der "Lichten Bir kig" weitere 218 1/4 Morgen, von welchen 57 3/4 Morgen Gutweide waren, zusammen also 550 3/4 Morgen, die zu Artfeld, Wiesen und Gutweide benützt werden sollten. Es entfielen also bei 39 Nachbarn - soviel gab es 1726 zur Zeit der Ausstellung des Rewersbriefes in den 30 Wohnhäusern - auf den einzelnen nur 14,1 Morgen. Es ist deshalb nicht auffallend, wenn die weitere Zerstückelung des Grundbesitzes in Sandberg wiederholt untersagt wurde.
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