Der Ort wurde um das Jahr 1500 von zwei Köhlern gegründet. Schon um 1900 war er durch seine Lage als Erholungsort bekannt. Aus dem nahegelegenen Bad Kissingen suchten bald viele Kurgäste mit Pferdekutschen die "Villa Waldtal" auf. Der Gasthof Schäfer, das älteste Gasthaus im Ort, ist von jeher der Mittelpunkt allen Geschehens. Bis 1970 gab es nur im Sommer vereinzelt Urlaubsgäste.
Das änderte sich danach sehr schnell, so dass bald in 7 Häusern Übernachtung mit Frühstück geboten wurde. Seit den 80er Jahren findet der Gast bei den Vermietern überwiegend Ferienwohnungen. Die Urlaubsgäste schätzen die nahegelegenen großen Wälder mit ihren schönen Wanderwegen, die Ausflugsmöglichkeiten auf den Kreuzberg, wo die Patres noch ihr Bier brauen, auf die Wasserkuppe, die Wiege des Segelflugs, oder in die nahegelegenen Heilbäder mit ihren zahlreichen Angeboten. Vor allem lieben sie die Ruhe und das gute und reichliche Essen mit soliden Preisen. Jeder Tourist fühlt sich in Schmalwasser bald als Einheimischer, das beweisen die alljährlich wiederkommenden Gäste, die schon seit 10 oder 15 Jahren kommen.
Für Unterhaltungen sorgen der Sportverein, der Jugendclub (Club 74) und die Blaskapelle mit ihren Musikanten, sowie die anderen Vereine. Schnitzarbeiten werden von zwei Holzbildhauern angeboten.
Sehenswürdigkeiten sind die Kirche von Schmalwasser und die ehemalige Mühle, deren Mühlrad sich noch ab und zu dreht.
Außerdem besitzt der Ort noch eine Getränkehandlung. Frische Backwaren werden von zwei Bäckereien in einem Verkaufsraum neben der Gastwirtschaft und von einer fahrbaren Filiale angeboten.


